Eine für alle

25 winterbegeisterte Menschen fanden sich nach und nach am 2. Januar in unserem Basislager in Altmummen ein. Eine bunte Mischung aus Familien mit kleinen und schon ziemlich großen (oder alten) Kindern. Und alle kamen schneetechnisch voll auf ihre Kosten. Im Laufe der Freizeit fiel nämlich so viel Schnee, dass die anfangs noch nur dünne Schneedecke beträchtlich anwuchs und wir am Ende den Hof vor unserem Haus räumen und die Autos auf die Straße schieben mussten, um wieder nach Hause zu kommen. Doch der Reihe nach: wir starteten die Freizeit mit einer über dem Feuer gekochten Maultaschensuppe. Die verbliebene Glut wurde zum Stockbrotbacken genutzt. Ein toller und uriger Auftakt. Als die kleinen Kinder dann im Bett waren, stiegen die Erwachsenen in das Thema Frieden ein. Auch an den folgenden Abenden beschäftigten wir uns mit der Jahreslosung. Am letzten Abend feierten wir einen Werkstattgottesdienst mit allen zusammen. Es entstand ein fröhlicher Gottesdienst mit Tiefgang. Tagsüber waren alle selbst für ihr Programm verantwortlich. Manche zog es auf die Pisten der verschiedenen Skigebiete in der Umgebung. Andere zogen das Rodeln, Spaziergänge oder das Hallenbad vor. Vor dem Abendessen trafen sich die Kleinsten noch zum gemeinsamen Singen, Basteln  und Spielen. Die dieses Mal ganz neu und bunt zusammengewürfelte Gruppe wuchs sehr schnell und gut zusammen, wozu auch das abendliche Singen ernsthafter und weniger ernsthafter Lieder seinen Teil beitrug. Alles in Allem haben alle diesen gelungenen Start in das neue Jahr genossen und hatten eine tolle Zeit miteinander. Auf ein Neues 2020!

Winterwaldheim

Das WiWa aus Sicht einer jungen Mitarbeiterin

Im Zeitraum vom 3.3.2019 bis zum 8.3.2019 waren wir auf der WiWa, dort haben wir mit den Kindern verschiedene Sachen unternommen.

Das Thema der WiWa lautete „Märchenhafter Glaube“. Wir hatten zu jedem Märchen gemeinsam mit den Kindern einen biblischen Bezug erarbeitet.

Am Sonntag Nachmittag haben wir bereits die vorbereiteten Materialien aus dem evangelischen Jugendwerk Öhringen geholt, eingeladen, nach Kupferzell ins Gemeindehaus gefahren und dort wieder ausgeladen und aufgebaut. Wir waren insgesamt 5 Mitarbeiter, Julia Danner, Manuel Hamann, Madleen, Fleur und Luise. Marcel Plückthun der eigentlich auch mit auf die WiWa gekommen wäre ist durch einen Krankheitsfall leider kurzfristig ausgefallen. Colin hat uns in den ersten 2 Tagen der Tagesfreizeit unterstützt.

Wir als Mitarbeiter haben im unteren Teil des Gemeindehauses unser Nachtlager aufgeschlagen, wo wir im Laufe der Woche auch viele lustige Abende und Gesprächsrunden hatten!

Wir waren sehr froh, dass Rolf Hasenfuß, Brigitte und Elke die Leitung der Küche zum jeweiligen Mittagessen verantworteten.

Am Sonntag Abend ist der Filmabend leider ausgefallen da das transportieren der Materialien körperliche Belastung mit sich brachte, waren wir dementsprechend am ersten Abend alle ziemlich müde und wollten uns für die Kinder am nächsten Tag schonen.

Am Montagmorgen waren wir alle mehr oder weniger ausgeschlafen. Um ca. 7 Uhr kamen bereits die ersten Kinder in die Frühbetreuung. In der Frühbetreuung wurden die Kinder mit Spiel-, Mal- und Bastelangeboten betreut, die von ihren Eltern wegen ihrer Berufstätigkeit immer besonders früh gebracht wurden. Die ersten Kinder kamen um 7, zwischen 7 und 8 kamen die Kinder und wir haben mit den Kindern spiele gespielt, oder einfach geredet. Es waren insgesamt ungefähr immer 19 bis 20 Kinder zwischen 7-12 Jahren.

Um „miteinander warm zu werden“ haben wir am ersten Tag ein paar Kennenlernspiele gespielt, damit wir die Kinder besser kennenlernen und die Kinder natürlich auch uns Mitarbeiter!

Die Vormittage verliefen immer Ähnlich: Bis wir um 8:30 Uhr zusammen gefrühstückt haben und danach war Tischdienst angesagt. Bis 9:30 Uhr hatten die Kinder dann immer noch etwas Zeit ein bisschen zu Spielen, danach gab es nämlich ein kurzes Anspiel, Verkündigung und Vertiefung der geistlichen Inhalte und einige Lieder die wir gemeinsam mit den Kindern sagen.

Nach dem Mittagessen welches jeden Tag um 12:00 Uhr stattgefunden hat, gab es dann eine „Mittagspause“ von 13:00 bis 14:30. In dieser Zeit konnten die Kinder zwischen 3 verschiedenen Angeboten wählen, es gab

1.     den Ruheraum, es wurde ruhige Musik gespielt und alle hatten die Möglichkeit es sich in ihrem Schlafsack bequem zumachen.

2.     dann gab es noch den Bereich Küche, dort wurde ein Snack von den Kindern vorbereitet, den die Kinder später gemeinsam essen konnten,

3.     3. außerdem gab es noch den aktiven Teil, in dem die Kinder in die Sporthalle gehen konnten und dort haben sie dann z.B. Fußball gespielt.

Zum Ende der Mittagspause haben sich alle nochmal zusammen gefunden den Snack gegessen, und es folgte die Kreativzeit, welche von 14:45 bis 16:30 ging in der passend zum thematischen Bezug am Vormittag z.B. Gipsmasken und Freundschaftsarmbänder gefertigt wurden. Danach kam es zum Tagesabschluss. Es wurden Lieder gesungen und aktivlieder wie das so geliebte „Bobfahren“ zelebriert wurde.

Danach wurden die Kinder abgeholt. Der „spaßige Teil“ für unser Mitarbeiterteam begann: das Putzen. Nachdem das allerdings überstanden war wurde es tatsächlich ziemlich witzig denn nach einer kurzen Besprechung haben wir entweder einen Film geguckt oder verschiedene Unternehmungen durchgeführt, wie z.B ins Schwimmbad zu gehen was wir am Mittwoch getan haben, da wir alle ziemlich gemüffelt haben, wie dieses Zitat eines Mitarbeiters beim Toilettenputzen beweisen hatte „ich glaub die Toiletten werden öfter gewaschen als wir“, dementsprechend war das echt nötig J Auch ein Besuch beim Chinesen/Mongolen war Teil des Abendprogramms für uns Mitarbeiter. Das hat uns als Mitarbeiterteam super zusammenwachsen lassen.

Die Programmpunkte an den verschiedenen Tagen waren unter anderem

Der Glöckner von notre dame am Dienstag mit Julia:

Dazu machten wir ein kurzes Theaterstück danach wurde der biblische Bezug ausgearbeitet, Gott liebt alle gleich egal ob „hässlich“ oder schöne Zigeunerin. Am Nachmittag haben die Kids unter unserer Anleitung sich gegenseitig Gipsmasken gefertigt.

König Drosselbart am Mittwoch mit Fleur und Luise:

Dazu gab es ebenfalls ein Anspiel der Biblische Bezug hierzu war: Dass auch wenn man was falsch macht, liebt Gott uns. An diesem Tag haben wir uns gegenseitig Armbänder gemacht, Thema Nächstenliebe!

Die Schöne und das Biest am Donnerstag mit Madleen:

Dazu wurde ebenfalls ein Anspiel vorbereitet, außerdem haben wir eine Spiegelfliese mit Mosaik gebastelt. Am Nachmittag hatten die Kinder Zeit, etwas für das Elternfest vorzubereiten.

Bei „Der alte Wanderer“ am Freitag ließ ManU uns auf einer GPS-Tour das Märchen erleben und die Kids konnten Bezüge zu Gott und unserem Gebet zu ihm herstellen und erproben. Außerdem war an diesem Mittag/Nachmittag das Elternfest, alle Kinder mit ihren Familien waren eingeladen und wir haben zusammen gegessen, einen Rückblick auf die Freizeit gehalten, und die am Vortag geübte Talentshow der Kinder vor den Eltern zu zeigen. Danach war es an uns das Gemeindehaus in Kupferzell wieder in den Ausgangszustand zurückzusetzen und die Materialien wieder im EJW Bezirk Öhringen zu verstauen. Insgesamt können wir auf eine behütete und erfüllte Zeit zurückschauen. Für uns Mitarbeiter war es anstrengend, hat aber auch sehr viel Spaß gemacht. Wir hätten allerdings noch 2-3 Mitarbeiter für die WiWa gebraucht.

Kinderwinterfreizeit

Am Samstag, den 2. März war es wieder soweit und die diesjährige Kiwi  startete. 19 Teilnehmer und 12 Mitarbeiter traten die lange, jedoch durch verschiedene Spiele kurzweilig gestaltete Busfahrt nach Österreich an. Dort angekommen, in der für viele bereits vertrauten Hütte in Werfenweng hieß es erstmal Koffer schleppen und Zimmer beziehen. Kurze Zeit später gab es dann allerdings die wohl verdiente Abendmahlzeit, zubereitet vom Küchenteam, das sowohl Teilnehmer als auch Mitarbeiter die ganze Woche über mit äußerst leckerem Essen verwöhnte. Der erste Tag wurde danach mit einem Kennenlernabend abgeschlossen. Am nächsten Tag ging es dann also auf die Piste und es wurde fleißig Ski gefahren. Von Anfängern bis Vollprofis war alles dabei. Gemäß dem diesjährigen Motto „Ein Herz für Kiwis“ fand am Abend die Herzblatt-Show statt bei der ein Teilnehmer sein Herzblatt finden konnte. Auch die kommenden 2 Tage wurde fleißig Ski gefahren und man konnte gerade bei den Anfängern bereits große Fortschritte erkennen. Am Mittwoch stand der Ausflug nach Salzburg an. Ein Besuch im Haus der Natur mit anschließender Freizeit zum Shoppen machten auch diesen Tag sehr spaßig und interessant. Mit lustigen und vielfältigen Abendprogrammen wie z.B. einer Nachtwanderung, einem Casinoabend oder einem Abend zum Thema Weißrussland war für Langeweile keine Zeit. Langsam aber sicher neigte sich die Kiwi nun schon wieder dem Ende entgegen. Am letzten Pistentag stand wieder das traditionelle Rennen an, bei dem alle Teilnehmer noch einmal zeigen konnten, was sie können und gelernt haben. Sowohl die Profis, als auch diejenigen, die ein paar Tage zuvor noch Anfänger genannt wurden, schossen durchs Slalom und fuhren um die Wette. Am gleichen Abend fand der Abschlussabend statt, welcher von den Teilnehmern sehr kreativ gestaltet wurde. Doch auch die Siegerehrung des Rennens vom Vormittag durfte nicht zu kurz kommen. Am nächsten Morgen hieß es dann nur noch Packen, Putzen und nach Hause fahren. Alles in allem war es eine sehr gelungene Woche, ohne größere Verletzungen, dafür aber mit überwiegend gutem Wetter und einer tollen Gemeinschaft. Auf ein Neues im Jahr 2020.

Jugendwinterfreizeit

JuWi2019 - Zieh deine Spur!
Zieh deine Spur! Gesagt, getan. Vom 02.03.-09.03. haben wir dies auch physisch getan. Spuren im Schnee haben 34 Jugendliche und das JuWi-Team in den Ski-Gebieten Wengen-Männlichen und Mürren-Schilthorn mit ihren Ski und Boards gezogen. "Auch physisch"? Zieh deine Spur! Diese Ansage hatten wir zu unserem diesjährigen Freizeitmotto gewählt und dies kombiniert mit der Jahreslosung 2019, "Suche Frieden und jage ihm nach". So könnte man sagen: "Du, zieh Du (D)eine Spur des Friedens!". Ist das nicht ein schöner Gedanke, wenn jeder seinen individuellen Beitrag zum Frieden leisten würde? Dabei hatten wir neben dem gesellschaftlichen Frieden auch den inneren Frieden im Blick. In einer fabelhaften Woche mit unzähligen Pistenkilometern hatten wir nicht nur tagsüber viel Spaß im Schnee (und auch mal mit Tiefschnee auf der Piste :) ...denn geschneit hatte es zwischendurch ebenfalls). Auch an den Abenden haben wir viel gelacht. Gestärkt vom leckeren Abendessen gab es jeden Abend etwas anderes zu erleben: Spieleabend, Winterolympiade, Fackelwanderung und und und. Raum zur Ruhe zu kommen, den Tag Revue passieren zu lassen und für Gedanken über die eigene (Friedens- oder Lebens-) Spur, boten dann die entspannten Abendabschlüsse. Unser erlebnisreiches Schnee-Abenteuer ging viel zu schnell wieder zu Ende. So mussten wir nach sechs Tagen leider auch unsere sonstigen, weltlichen Spuren im Valley Hostel in Lauterbrunnen beseitigen, was aber dank vieler helfender Hände zügig gelang und so die staufreie Rückreise angetreten werden konnte. Liebe Teilis, wir wünschen euch, dass ihr auch auf eurem weiteren Weg viele gute Spuren ziehen werdet! Bei uns habt ihr das. :)
Euer JuWi-Team2019