Jungscharlager - Schied 1

Vom 26.07 bis 02.08 haben 66 Kinder und 26 Mitarbeiter 8 Tage voller Programm, Spaß und mit ziemlich viel Wasser verbracht. Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen stand fast in jeder Mittagspause der Rasensprinkler auf der Wiese und war heiß begehrt. So war es auch genau das Richtige, dass sich morgens nach der 2-Tages-Tour alle gemeinsam am Schleierhofer See getroffen hatten und die Gelegenheit nutzten, eine Runde schwimmen zu gehen. Das Essen war immer richtig „tasty“ und so haben alle kräftig zugelangt und auch das ein oder andere neue Gericht probiert. Es gibt wohl kein größeres Lob, als dass nach fast jedem Essen von alleine ein „Trullala“ angestimmt wurde. Auch ansonsten war  einiges los, sei es beim taktischen Siedlerspiel, bei nassen Wasserspielen, beim aktionreichen  Tarzanspiel oder bei sportlichen, kreativen oder künstlerischen Hobbygruppen. Dabei ist zum Beispiel auch ein toller Tanz entstanden, den die Kinder mit viel Begeisterung den Eltern beim Elternfest gezeigt haben. 

Ein riesen großes DANKESCHÖN geht deshalb an alle Mitarbeiter und Kinder, die das Lager mit Begeisterung und Leben gefüllt haben!

Jungscharlager Schied 2

Vom 04.-10. August erlebten 63 Kinder und 22 Mitarbeitende eine tolle Zeit auf dem Schiedgelände bei Forchtenberg. Diesmal drehte sich alles rund ums Thema Steinzeit. Die Kinder lernten gemeinsam mit der Steinzeitfamilie Steinhauer das Leben in der Steinzeit kennen und erfuhren die Unterschiede zwischen dem harten Lebens damals und den Vorzügen der Gegenwart. Heutzutage sind ein Feuerzeug zum Feuermachen oder ein Auto als Transportmittel selbstverständlich, aber für die Menschen in der Steinzeit war das harte Arbeit. Publikumsliebling war Manni, das zahme Mammut der Familie. Für Action war reichlich gesorgt mit einem Handelsspiel, Erkundung der Ruine, Geländespiele im Wald und dem Highlight; der 2-Tages-Tour mit Übernachtung auf einem Bauernhof. Doch bei all dem Programm blieb auch noch Zeit für Freizeit, die durch Fußballspielen, am Kletterturm klettern und Tischtennis gefüllt wurde. Gebastelt und gewerkelt wurde fleißig bei den Hobbygruppen. Zeit zum Relaxen gab es abends  beim Lauschen von Geschichten und in der Mittagspause. Denn wegen dem zeitweise sehr heißen Wetter wurde alles etwas langsamer angegangen.

Leider musste das Lager zwei Tage früher als geplant abgebrochen werden, denn ein Magen-Darm-Virus hatte sich ausgebreitet. Mittlerweile sind alle wieder wohlauf und wir hoffen, im nächsten Jahr wieder viele bekannte Gesichter zu sehen.

Wir danken allen Mitarbeitenden für ihr tatkräftiges Engagement und allen Teilnehmenden für ihre Begeisterungsfähigkeit und Freude am Programm!

Inklusiv internationales Jungscharlager Schied 3

Im August fand auf der Schied in Forchtenberg ein internationales Jungscharlager unter dem Motto „Meine Welt? Deine Welt? Unsere Welt!“ statt. Zusätzlich zu den beiden Jugendwerken Künzelsau und Öhringen war auch der YMCA Brest (Belarus) an dieser Freizeit beteiligt und ist mit einer Kindergruppe angereist. Neben den Mitarbeitern und Teilnehmern aus Deutschland und Belarus gab es auch Beteiligte aus der Slowakei, Rumänien und dem Iran. Als Tagesgäste kam noch eine Gruppe der Offenen Hilfe Öhringen dazu. Trotz des Sprachenwirrwarrs mit Russisch, Persisch, Slowakisch, Rumänisch, Englisch und Deutsch hat sich die gesamte Gruppe mit fast 80 Personen relativ schnell zusammengefunden.

Neben Spielen rund um Belarus, Slowakei und Iran, bei denen es ganz nebenbei auch viele Informationen über diese Länder gab, wurde gebastelt, gesungen und viel Sport betrieben. Jeden Tag wurden einzelne Wörter der verschiedenen Lagersprachen gelernt und auch Lieder dieser Länder gesungen. Es gab ein Geländespiel „Capture the Flag“, eine Nachtwanderung, eine Wasserschlacht u.v.m. Einer der Höhepunkte war ein Ausflug in die Wilhelma Stuttgart. Leider musste aufgrund der Trockenheit auf ein richtiges Lagerfeuer verzichtet werden. Auch die Küche war international aufgestellt. So gab es neben Geschnetzeltem mit Spätzle, Spagetti Bolognese oder Schinkennudeln, auch Halušky aus der Slowakei, Kuku aus dem Iran, sowie Soljanka und Kartoffeln mit Fleisch aus Belarus.

Nach viel zu kurzen acht Tagen war das Camp leider schon wieder vorbei. Die Teilnehmer, aber auch die ehrenamtlich Mitarbeitenden, gingen um viele Erfahrungen und Freunde reicher wieder nach Hause. Frank Lutz

Mädchen-Jungscharlager Schied 4

Vom 23.-30. August erlebten 23 Mädchen und 8 Mitarbeiterinnen eine tolle Zeit auf dem Schiedgelände bei Forchtenberg. Zum ersten Mal fand ein Lager nur für Mädchen statt – und das wurde ein voller Erfolg!

Die Spuren in der Zeit führten uns in die Steinzeit. Dort erlebten die Mädels mit Mammut, Steinzeit-Oma und Steinkeit-Kind, was es bedeutet, Feuer mit Steinen zu machen und sein Essen selbst zu jagen. Aktiv waren die Mädels beim Zumba, bei den Wasserspielen, beim Jugger-Turnier und bei der Tageswanderung zum Schleierhofer See. Zeit für Kratives blieb bei den Hobbygruppen. Es wurden Anhänger aus Speckstein hergestellt, T-Shirts gebatikt, Fackeln gebastelt und Taschen bemalt. Nach einem ereignisreichen Tag lauschten die Mädels bei Kerzenschein einer spannende Gute-Nacht-Geschichte.

In der Gemeinschaft des relativ kleinen Lagers fühlten sich alle sehr wohl und schnell lernte man sich besser kennen. Nach kurzer Zeit fand die Gruppe zusammen und die Atmosphäre nur unter Mädels war schön.

Vielen Dank an alle Mitarbeiterinnen für ihr Engagement und an alle Teilnehmerinne fürs Dabei-Sein! Bis zum nächsten Jahr J

Jungs-Jungscharlager Schied 5

Gemeinsam mit 16 Teilnehmern und 8 Mitarbeitern beginnt die Jungs-Schied unter dem Thema „Männersache“. Auf die Teilnehmer und Mitarbeiter wartet eine Woche voller Spaß und Action in einem Umfeld, in dem Männer richtige Männer sein dürfen. Im geplanten Programm ist für jedermann etwas dabei. Nicht nur ein sportliches Programm wie z.B. eine Schnitzeljagd, Lagerolympiade oder gemeinsamer Fußball oder Jugger spielen werden geboten. Auch thematische Einheiten sind Teil des Lagers, in denen mit den Teilnehmern diskutiert wird oder man seine Umwelt bei Erlebnispädagogik erfährt. Dieses Jahr ist im Themenmittelpunkt die Geschichte von Jakob und Laban aus Genesis 29-31, in der besonders über die Rolle der Frau und des Mannes diskutiert wird. Der individuelle Nervenkitzel wird beim Casinoabend oder beim Nachtgeländespiel herausgefordert. Bei diesem geht es darum, Knicklichter über eine Wiese zu schmuggeln, ohne dabei von der Polizei erwischt zu werden. Das Ganze natürlich bei völliger Dunkelheit. Und wenn das noch nicht ausreicht, bleibt immer noch die Möglichkeit gemeinsam mit der Nachtwache die Fahne zu bewachen und die Schied vor Eindringlingen zu schützen.

Das Lager war für die Teilnehmer und die Mitarbeiter ein unvergessliches Erlebnis und alles andere als der normale Alltag.

Erlebniscamp Loue

Ganz unserem diesjährigen Motto „Mission accepted“ getreu, starteten wir dieses Jahr unsere Mission Loue am Sonntag den 05.08.. Bei 37C° machten sich 25 Jugendliche und 8 Mitarbeiter auf den Weg nach Port Lesney an der Loue. Dort angekommen begann auch schon direkt das Training zu Superagenten die jede Mission akzeptieren. Den ersten Tag ließen wir vergleichsweise ruhiger angehen um uns alle besser kennen zu lernen, und wie geht das besser als mit einem actionreichen Teamspiel im Fluss und einer abschließenden Mehlschlacht auf dem Sportplatz? Doch schon Dienstag ging die Action richtig los, mit Kanufahren. Am morgen haben wir uns in zwei Gruppen ein gepaddelt und nach dem Mittagessen ging die kleine Tour auch schon los. Wobei wir mehr zeit im Wasser neben gekenterten Kanus als in den Kanus verbracht haben. Am Mittwoch sind wir als Gruppe an einer fast senkrechten Felswand empor geklettert bei der einige ihre persönlichen grenzen überwinden mussten um bis ganz nach oben zu kommen. Auch der Donnerstag war geprägt von action durch Tom´s Reisen. Mit zwei Gruppen machten wir uns in, Neoprenanzüge gequetscht, auf in den Canyon. Diese Erfahrung war selbst für die alten Hasen unter uns, die den Canyon schon mehrere male besucht haben, eine ganz neue. Durch die anhaltende Trockenheit konnte man an vielen stellen, an denen das Wasser sonst schulter-hoch durch den Canyon fließt, den Normalzustand nur an kleinen Tümpeln erahnen. Doch den Canyon mal ihn trockener Form zu erleben war für uns alle trotzdem sehr spannend.  Bei der großen Kanutour und dem erklimmen des Klettersteigs, das einige mehr kraft kostete als andere, hatten alle riesigen Spaß und wuchsen über sich hinaus. Doch auch die unzähligen Aktionen wie den Stationenlauf via CR Codes oder das abendliche Improvisationstheater, auf und um den Campingplatz herum baten viel Spaß und schweißten unsere Gruppe zu einem richtigen Agententeam zusammen. Und dann war der letzte Tag auch schon gekommen und der lang ersehnte regen auch. Am Montag vor der abfahrt machten wir uns einen gemütlichen Tag, spielten spiele im Zelt und als das Wetter es zuließ konnten wir sogar noch eine runde Capture the Flag im freien spielen. Am Abend gab es noch von den Teilnehmern vorbereitete Beiträge zu unserem letzten Abend und eine abschließende Diashow die unsere Freizeit noch einmal für alle zusammenfasste. Am Dienstag Machten wir uns nach dem räumen unseres Lagers wieder auf den weg richtung Heimat, nach 10 Tagen voller Action, Spaß und Gemeinschaft. Diese Mission war ein voller Erfolg!

Jugendfreizeit Schweden

„Ich mach mir die Welt“: Das war das Motto unserer 14 Tage in Schweden. Und tatsächlich haben wir es uns schöngemacht. In unserem Schwedenhaus auf einem herrlichen Gelände direkt an einem See, der praktisch nur von uns zum Baden und Surfen genutzt wurde, konnten wir es uns gut gehen lassen. Auch das leckere und abwechslungsreiche Essen war wie gemacht, um die Welt und das Leben zu genießen. Auch beim Programm jagte ein Highlight das Andere. Neben Klassikern wie 2-Tagestour, Wasser- und Geländespielen, Gottesdiensten und Hobbygruppen wurden auch neue Dinge ausprobiert. Zum Beispiel das Krimidinner, bei dem alle 33 Teilnehmenden eine Rolle zugewiesen bekamen und der/die Mörder/in am Ende unerkannt blieb. Oder ein Escape-Room, bei dem es darum ging, durch das Lösen verschiedenen Rätsel auf das Geheimnis Gottes zu stoßen. Besonders lehrreich war auch ein Planspiel, bei dem wir am Ende feststellen mussten, dass wir uns dabei ähnlich egoistisch verhalten hatten, wie wir es sonst anderen zum Beispiel in der Wirtschaft oder in der großen Weltpolitik vorwerfen. Bei unseren Abendandachten und bei verschiedenen thematischen Programmpunkten wurde ein weiter Bogen gespannt. Unter anderem beschäftigten wir uns mit unserer eigenen Persönlichkeit und mit Hilfe der „9 Wege Gott zu lieben“ mit unserem eigenen Weg, Glauben zu leben. Aber auch das Thema Schöpfung und die Frage, wer sich die (digitale) Welt so macht, wie es ihm gefällt, fanden ihren Platz. Neben all dem war oft auch Hygge-Zeit angesagt. Hygge (was leider gar nicht schwedisch sondern dänisch ist) bedeutet „gut“, „angenehm“, „nett“ oder „gemütlich“ und beschreibt ein positives Lebensgefühl. Diese Zeiten konnten die Teilnehmenden selbst füllen. Am Ende bleibt uns nur, dankbar auf diese wunderschöne Reise zurückzublicken, bei der wir Gott sei Dank eine gesegnete und unfallfreie Zeit erleben durften. Herzlichen Dank allen Teilnehmenden und ganz besonders allen Mitarbeitenden: Es war einfach hygellig!